Eine laaange Tafel – oder Eindrücke vom Stammtisch

Falls jemand glaubt, ein Stammtisch bestünde immer aus den selben Leuten… weit gefehlt!

Wir freuen uns, dass neben dem “harten Kern” jedes Mal neue Menschen dabei sind! So waren wir auch gestern wieder eine Runde aus Menschen unterschiedlichen Alters, die teilweise neu im Veedel sind und teilweise hier aufgewachsen. Jeder mit seiner Geschichte und viele mit neuen Ideen.

Außerdem hatten wir Besuch von DRK und Diakonie in Sachen Integrationsarbeit und von ZollstocKULTUR. Es war ein sehr schöner Abend mit tollen Gesprächen zum Verein, unserer Arbeit und zu Gott und der Welt.

Wir freuen uns, dass auch auf diesem Weg ganz viel Neues entsteht, und sind gespannt, was sich noch entwickelt.

Schön, dass Ihr alle dabei wart!

Der nächste Stammtisch findet wieder wie gewohnt am ersten Freitag des Monats statt – also am 04. Mai ab 19 Uhr im Brauhaus am Kloster. In diesem Sinne – bis bald!

Die Arbeitsgruppe “Integration” sucht…

Die Arbeitsgruppe “Integration” sucht Unterstützer für das DRK-Flüchtlingswohnheim in der Bonner Straße.

Sie unterstützen dort schon mit Sprachunterricht.

Außerdem besteht dort Bedarf an in ganz unterschiedlichen Bereichen (z. B. Begleitung zum Arzt oder zu Behörden).

Großartig wäre aber auch gelebte Integration im Alltag und bei Freizeitaktivitäten.

Wer Interesse hat, sich zu engagieren, kann sich per Mail an sibylle.lattermann (at) raderbergbeleben.de wenden. Dabei ist erstmal unerheblich, wie viel Zeit investiert werden kann. Auch einzelne Aktivitäten helfen.

Die Villa Lenders und das Mannsfeld

Die Villa Lenders / Bild mit freundlicher Genehmigung des Rheinischen Vereines

Die Bauarbeiten auf der Bonner Straße gehen los. Das ist kaum zu übersehen. Unabhängig davon, was das für Anwohner und Bäume bedeutet, spaltet der Abriss der eigentlich denkmalgeschützten Villa Lenders die Gemüter.

Die Villa Lenders stand an der Ecke Bonner Straße/Schönhauser Straße. Erbaut wurde sie vom kölner Kaufmann Lenders als Teil einer Gutsanlage vor der Stadt in den 1850ern. Der Unternehmer Carl Friedrich Mann kaufte das „Lendersche Gut“ zu beiden Seiten der Bonner Straße einige Jahre später, um nördlich der Ortschaft Bayenthal eine gutbürgerliche Wohnsiedlung zu errichten. Seither heißt das Gebiet „Mannsfeld“.

Nach dem Krieg ging das Mannsfeld in Raderberg und Bayenthal auf. Heute erinnert eine Straße sowie der Name einer Haltestelle an den einstigen Stadtteil.

Übrigens war die Fassade des Doppelwohnhauses nicht zur Straße sondern zum Dom ausgerichtet. So wie alle Häuser, die damals entlang der heutigen Schönhauser Straße entstanden.

Damals, kurz vor seiner offiziellen Fertigstellung, konnte man ihn von dort noch sehen…

PREMIERE! Wussten Sie das über Zollstock?

Wer schon immer mehr über seine Nachbarn erfahren will, sollte am kommenden Freitag (23.03.2018) um 19 Uhr in den Pfarrsaal von St. Pius (Irmgardstr. 13, Zollstock) gehen.
Der Club Kölner Filmer zeigt den Gemeinschaftsfilm „Wussten Sie das über Zollstock?“ – eine PREMIERE!
Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 18:00 Uhr. Vor und nach dem Film besteht bei einem Kölsch oder Wasser die Möglichkeit, mit den Machern zu sprechen.