Sommerfest “Runder Tisch Seniorenarbeit“

Von links: Eva Scheiding-Klucken vom Bürgerverein RADERBERG und -THAL, Heike Wagner vom Seniorennetzwerk Raderberg, Mechthild Lauf vom Seniorennetzwerk Raderthal, Marita Scheeres vom Seniorennetzwerk Zollstock, Angelika Bongartz von der Kath. Pfarrgemeinde Köln Am Südkreuz
Von links: Eva Scheiding-Klucken vom Bürgerverein RADERBERG und -THAL, Heike Wagner vom Seniorennetzwerk Raderberg, Mechthild Lauf vom Seniorennetzwerk Raderthal, Marita Scheeres vom Seniorennetzwerk Zollstock, Angelika Bongartz von der Kath. Pfarrgemeinde Köln Am Südkreuz

Heute, am 11.September 2019, fand das Sommerfest „Runder Tisch Seniorenarbeit“ statt. Gina Bunk, Seniorenkoordinatorin im Stadtbezirk Rodenkirchen, hat ganz wunderbar dafür gesorgt, dass sich alle Teilnehmer*innen rundum wohl gefühlt haben. Das Sommerfest bot eine schöne Gelegenheit, zwanglos und außerhalb jeglicher Tagesordnung einfach mal plauschen zu können.

Gina Bunk, Seniorenkoordinatorin im Stadtbezirk Rodenkirchen, Bild: Silke Kievernagel
Gina Bunk, Seniorenkoordinatorin im Stadtbezirk Rodenkirchen, Bild: Silke Kievernagel

Eva Scheiding-Klucken und Silke Kievernagel waren für den Bürgerverein vor Ort und konnten die Gelegenheit nutzen, sich mit den einzelnen Seniorennetzwerken auszutauschen. Im Detail wurde auch der Tanztee geplant. Aber pssst …
… hierzu später an dieser Stelle mehr.

Willkommensfest für Flüchtlinge in Raderberg

 

Der neunjährige Tarek ist begeistert: „Ich spiele schon bei der Fortuna. Und jetzt gehe ich ins richtige Stadion.“ Er freut sich über das Willkommensgeschenk von Fortuna Köln: Freikarten für ein Heimspiel im Südstadion. Etwas schüchterner ist Samira, sieben Jahr alt. Sie ist mehr an den Süßigkeiten interessiert, die sie mit ihrer Freundin Anastasia aus der Nachbarschaft in Raderberg teilt.

Tarek, Samira und Anastasia sind drei der über achtzig Gäste, die am 7. September die Einladung zu einem Willkommensfest angenommen haben. Eingeladen haben der Bürgerverein RADERBERG und -THAL und der Soziale Dienst des Wohnungsamtes, zuständig für die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten. In Raderberg sind im Juli 30 Flüchtlingsfamilien mitten ins Veedel gezogen. Bei den geflüchteten Personen handelt es sich um Familien, die bislang überwiegend in der Eygelshovener Straße in Rodenkirchen lebten. Hinzu kommen in der direkten Nachbarschaft weitere 33 Wohnungen, in die dringend wohnungssuchende Kölner Bürgerinnen und Bürger, die vorher in städtischen Einrichtungen untergebracht waren, eingezogen sind.

„Bei der Belegungsplanung wurden das soziale Umfeld und das bereits vorhandene Angebot von Kindergarten- und Schulplätze berücksichtigt.“ so Annabelle Zieger, verantwortliche Sozialarbeiterin für das Wohnheim in der Raderberger Straße. „Diese Kriterien bieten eine besonders gute Ausgangslage für die Integration in der unmittelbaren Nachbarschaft.“, erklärt Zieger. Der Bürgerverein freut sich über die neuen Nachbarn. „Wir sind das „Veedel für alle“, so Uli Kievernagel, Vorsitzender von RADERBERG und -THAL. „Egal, ob aus Syrien oder Sürth – bei uns sind alle willkommen.“. Kievernagel freut sich, gemeinsam mit den neuen und alten Nachbarn zu feiern und beim Start einer lebendigen Nachbarschaft dabei zu sein.

Brot und Salz zum Einzug

Als Willkommensgruß empfängt der Bürgerverein alle, die neu ins Veedel ziehen mit dem Veedelspaket. Es enthält ganz traditionell Salz und Brot, aber auch Informationen zu wichtigen Adressen, Busfahrpläne, Veranstaltungshinweise und den Angeboten der Vereine im Veedel. Einer dieser Vereine ist Fortuna Köln. Als Willkommensgruß für die neuen Nachbarn hat die Fortuna Freikarten spendiert und lädt die neuen Nachbarn zum Spiel gegen Verl ein.

Auch Tareks Vater Sane freut sich – über die Nachbarschaft, das Fest und die Fortuna-Tickets. Und um ihn herum gibt es viele fröhliche Gesichter, die Kinder spielen gemeinsam und teilen die Süßigkeiten auf, alte und neue Nachbarn unterhalten sich – mangels Sprachkenntnissen zum Teil mit „Hand und Fuß“.

Das ist gelebte Integration im Veedel.

 

Führung durch das alte Funkhaus in der Hitzeler Straße

Im Rahmen des Tages des offenen Denkmals gab es in unserem Veedel die Möglichkeit, das alte WERAG-Funkhaus an der Hitzeler Straße zu besichtigen. Andreas Henseler berichtete zur Geschichte des Hauses und zum aktuellen Stand der Arbeiten der Initiative Radiomuseum ins Funkhaus.

Viele Interessierte aus dem Veedel nutzten die Gelegenheit, einen Blick in das sanierungsbedürftige Gebäude zu werfen. Mit etwas Phantasie konnte man auch in diesem Zustand eine Idee davon bekommen, wie das Haus nach der Sanierung in der Nutzung als Museum aussehen könnte.

Eine unbedingt unterstützenswerte Initiative!

World Cleanup Day

Liebe Raderberg und -thaler,

wäre es nicht schön, wenn wir unser Veedel etwas sauberer machen könnten? Grundsätzlich können wir alle jeden Tag ganz viel dafür tun. Am Samstag, den 21. September wollen wir uns am World Cleanup Day beteiligen. (Hier findet Ihr ein engl. Video aus dem letzten Jahr.)

Wir treffen uns daher um 11 Uhr vor dem Brauhaus am Kloster und ziehen dann los. Eine Aktion, die in Neuseeland beginnt und auf Hawaii endet, kann doch an unserem Veedel nicht vorbeigehen!

Bitte kommt zahlreich und bringt mit, was nützlich werden könnte: Mülltüten, Handschuhe, Picker, Besen, Kehrbleche etc.

Nach den Aktion wollen wir irgendwo im Veedel spätstücken.

Wenn Ihr die Idee toll findet, aber an dem Termin leider nicht kommen könnt, fangt doch einfach schonmal im Kleinen an. Wenn jeden Tag jeder von uns ein/zwei Dinge einsammelt, die jemand achtlos weggeworfen hat, können wir schon viel erreichen.

Motivierte Grüße vom RADERBERG und -THAL-Team!