Zur Erinnerung an Familie Kreuer

Seit gestern gibt es am Markusplatz Nr. 24 drei Stolpersteine zur Erinnerung an Else Kreuer und ihre Kinder Helmut und Beate Dorothea. Die Familie musste 1944 aus dem Veedel vor den Nationalsozialisten fliehen und begann in der Schweiz ein neues Leben.

Wir freuen uns, dass wir als Verein dazu beitragen konnten, dass die Stolpersteine gelegt werden konnten. Vor allem aber sind wir tief beeindruckt von dem, was die Nachbarschaft auf die Beine gestellt hat. Fotos wurden zusammengetragen und Briefe ausgestellt. Zusammen mit den Unterlagen des NS-Dokumentationszentrums haben so alle Anwesenden etwas über die Menschen erfahren können, an die die Stolpersteine erinnern werden. Veronika Kreuer Richon, die Tochter von Helmut Kreuer reiste ebenfalls extra nach Köln, um dabei zu sein und mit den Menschen, die nun am Markusplatz leben, ins Gespräch zu kommen.

Als die Planungen für die Verlegung der Stolpersteine begannen, sah unsere Welt noch anders aus. Wir wollten unser Veedel gestalten, an ehemalige Nachbarn erinnern, aktuelle Nachbarn zusammenbringen und etwas gegen das Vergessen tun. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir nicht, dass im Moment der Verlegung der Steine wieder Krieg in Europa herrschen und Menschen aus ihrer Heimat vertreiben könnte. Umso wichtiger erscheint es uns, Erinnerungen wach zu halten und ein Zeichen für Toleranz zu setzen.

Hier findet Ihr mehr Informationen zur Familie Kreuer.

 

Pressemeldung der Stadt zur 3. Baustufe der Stadtbahn

Köln-Innenstadt/Marienburg: 3. Baustufe Nord-Süd-Stadtbahn

Die Stadt Köln startete am Montag, 10. Januar 2022, die geplanten Bauarbeiten für die dritte Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn. Bisher wird in den ersten vier Bauabschnitten gearbeitet. Von Montag, 7. März 2022, bis Freitag, 11. März 2022, zwischen 9 und 15 Uhr, werden Markierungsarbeiten und Arbeiten an den Ampelanlagen des Knotenpunktes Raderthalgürtel/Raderberggürtel/Brühler Straße ausgeführt. Die Arbeiten dienen zur besseren Verkehrsführung für den Umleitungsverkehr der Bonner Straße.

Pressemeldung der Stadt zum Baubeginn auf der Bonner Straße

Dritte Baustufe Nord-Süd Stadtbahn startet
Baubeginn erfolgt zunächst in zwei Bauabschnitten auf der Bonner Straße

Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau startet am Montag, 10. Januar 2022, die geplanten Bauarbeiten für die dritte Baustufe der Nord-Süd Stadtbahn zunächst in zwei Bauabschnitten auf der Bonner Straße. Der Bauabschnitt 1 umfasst den Knotenpunkt Bonner Straße/Schönhauser Straße/Marktstraße und Brühler Straße. Parallel dazu wird der Bauabschnitt 2 im Bereich der Bonner Straße 235 – 357 eingerichtet und vorbereitet. Die Arbeiten bestehen aus den Gewerken Straßenbau, Kanalschachtanpassungen, Sanierung von Hausanschlussleitungen und Arbeiten diverser Versorgungsunternehmen.

Mögliche Beeinträchtigungen werden auf ein Mindestmaß reduziert. Für alle Fragen rund um die Baustelle wurde ein Informationsbüro an der Bonner Straße eingerichtet, das über die Planungen und den Baufortschritt informiert. Dort können auch Pläne zur Baustelleneinrichtung, der Beschilderung und allen Umleitungen eingesehen werden.

Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln: „Die Nord-Süd Stadtbahn ist für die Stadt Köln ein wichtiges Verkehrsbauprojekt. Ich freue mich, dass die Hauptarbeiten zum dritten Bauabschnitt nun beginnen. Es ist ein erster großer Schritt für die spätere Anbindung von Rondorf und Meschenich. Die Bürger*innen im Kölner Süden erhalten dadurch eine zuverlässige Stadtbahnverbindung zwischen Bonner Verteiler und Severinsstraße.“

Für notwendige Sperrzeiten während der gesamten Bauphase wurde ein Umleitungskonzept für den motorisierten Individualverkehr, den Radverkehr sowie den öffentlichen Personennahverkehr mit entsprechender Beschilderung erstellt. Die Zufahrten zu den Grundstücken bleiben grundsätzlich bestehen.

Ab dem Gürtel bleibt jeweils eine Fahrspur in beiden Fahrtrichtungen auf der Bonner Straße bestehen. Zusätzlich wird der motorisierte Individualverkehr über das Gustav-Heinemann-Ufer und das Oberländer Ufer sowie die Brühler Straße umgeleitet.

Der Radweg entlang der Bonner Straße bleibt stadtauswärts befahrbar. Im Westen und im Osten werden zwei Umleitungen für den Radverkehr eingerichtet, über die während der Baumaßnahme ausgewichen werden kann. Im Westen führt diese über die Brühler Straße, Hitzelerstraße, Urfelder Straße, Dransdorfer Straße und über die Sinziger Straße. Für die westliche Route werden auch bauliche Veränderungen vorgenommen wie eine Querungshilfe, die an der Brühler Straße/Hitzelerstraße gebaut wird.

Im Osten führt die Umleitung für den Radverkehr über die Koblenzer Straße, Goltsteinstraße, Pferdmengesstraße und am Südpark vorbei über den Schillingsrotter Weg bis zur Militärringstraße.

Das Umleitungskonzept ist unter https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf69/nord-sued-stadtbahn-umleitungsempfehlungen-bonner-strasse.pdf abrufbar.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/verkehr/3-baustufe-nord-sued-stadtbahn.

Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Obenmarspforten 21, 50667 Köln 
E-Mail: presseamt@stadt-koeln.de  
Redaktionsbüro +49 (0) 221 / 221-26456

Die Polizei sucht Zeugen…

Hallo Raderberg- und -thaler,

die Polizei sucht Zeugen für einen Unfall auf dem Bischofsweg am 15. Dezember. Vielleicht kann ja jemand von Euch helfen…

Köln (ots) – Eine 58 Jahre alte Radfahrerin ist am Mittwochabend (15.Dezember) auf dem Bischofsweg in Köln-Raderberg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden.

Ersten Zeugenaussagen zufolge stürzte die Citybikerin gegen 18 Uhr, nachdem der Fahrer einer “Golfklasse” sie beim Überholen mit der hinteren Beifahrerseite gestreift hatte. Die 58-Jährige brach sich das Sprunggelenk. Der Autofahrer soll ohne anzuhalten in Richtung Bonner Straße weiter gefahren sein.

Die Polizei sucht dringend Zeugen, die Angaben zum Unfall und/oder Hinweise zum flüchtigen Autofahrer machen können. Zeugen werden gebeten sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.(al/de)