Der Gabenzaun: “Uss däm Veedel für et Veedel”

Liebes Veedel,

da ist er, unser und Euer Gabenzaun!

Wir freuen uns über jeden, dem die Gaben helfen, ein etwas sorgenfreieres Leben zu führen!

Wir freuen uns über jeden, der etwas anhängt und damit Menschen in Not unterstützt! Unser Veedel sollte eines sein, in dem jeder bekommt, was er zum Leben braucht. Ein großes Danke an alle, die bereits etwas aufgehangen haben. Ihr macht, dass wir stolz sind auf unser Veedel!

Unser ganz besondere Dank gilt der Bezirksvertretung Rodenkirchen, die uns beim Einkauf der Lebensmittel finanziell unterstützt hat und den Schwestern vom Kloster, die sich regelmäßig um den Gabenzaun kümmern.

Leider scheint es für einige wenige nicht ohne Klarstellung zu gehen.

  • Selbstverständlich ist dieser Zaun nicht dafür gedacht, dass Ihr die Tüten auseinander fleddert, um das herauszunehmen, was bei Lidl gerade ausverkauft war.
  • Selbstverständlich ist er nicht für die, die nicht in finanziellen Schwierigkeiten sind.
  • Selbstverständlich sollten nicht sämtliche Tüten auf einmal weggeschleppt werden.

Deswegen:

  • Nehmt Euch gerne, was Ihr (wirklich) braucht.
  • Lasst die Sachen hängen, wenn Ihr sie Euch ohne Probleme selbst kaufen könntet.
  • Denkt beim Einkaufen daran, ein paar (haltbare) Kleinigkeiten für Eure Mitmenschen zu besorgen und zum Zaun zu bringen.

Wir bleiben überzeugt, dass die Mehrheit im Veedel den Zweck des Zaunes verstanden hat, und sich entsprechend verhält. Gerade in diesen Zeiten ist der Zusammenhalt im Veedel und die Unterstützung von Menschen in Not wichtig. Also applaudiert und singt nicht nur, sondern zeigt, dass man hier zusammensteht!

Um es ganz klar zu sagen: Verein und Kloster entscheiden jeden Tag neu über das Bestehen des Zaunes. Nur wenn der Zaun sich mit Hilfe der Gebenden und Nehmenden aus dem Veedel trägt, kann er Bestand haben.

 

Gabenzaun im Veedel

Liebe Raderberg und -thaler,

viele von uns haben es schwer in diesen Corona-Zeiten. Am schlimmsten trifft es die, die ohnehin schon wenig haben, und jetzt um ihre Existenz fürchten. Auf der anderen Seite haben viele von uns genug, um etwas abzugeben.

Deshalb startet nun unser Gemeinschaftsprojekt den Schwestern des Benediktinerinnen-Klosters: unser Gabenzaun. Am Mittwoch geht es los!

Die Idee ist ganz einfach: Wer etwas geben möchte, hängt es an den Zaun des Klostergeländes in der Brühler Straße 74. Dort kann es sich der, der etwas braucht, dann nehmen.

Für die Geber: Bitte verpackt die Sachen wetterfest und beschriftet die Tasche mit einer Inhaltsangabe.

Bitte achtet alle mit uns gemeinsam darauf und gebt nur Dinge in die Taschen, die Ihr selbst auch mitnehmen würdet. Es sollte nichts dabei sein, was schnell verdirbt. Dann kann das Projekt dauerhaft funktionieren und einen Beitrag dazu leisten, dass in unserem Veedel alle möglichst gut durch diese Zeit kommen.

Bitte tragt Euch in die doodle-Liste ein – wir brauchen täglich zwei Kontrollen – vor- und nachmittags. Zunächst planen wir bis Ende Mai.

Einen Aushang findet Ihr hier. Toll wäre, wenn Ihr den z. B. in Euren Hausflur hängen oder weitergeben würdet. So erreichen wir hoffentlich ganz viele Menschen. Bitte auf keinen Fall in den öffentlichen Raum hängen, sondern ausschließlich in den privaten Bereich!

Nachbarschaftshilfe Einkaufen

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Wer braucht Hilfe im Alltag?

Die Philippus-Gemeinde arbeitet aktuell daran, weitere Hilfsangebote für z.B. Senioren in Raderberg, Raderthal und Höningen auf die Beine zu stellen – etwa als Nachbarschaftshilfe für dringend notwendige Einkäufe. Wer eine solche Unterstützung im Alltag benötigt, kann sich montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr unter folgender Nummer melden: 0221 29 29 51 90.

Wer stattdessen seine Mithilfe anbieten möchte, kann sich gerne ebenfalls unter dieser Nummer melden.

Seelsorge nötig?

Und für seelsorgerische Hilfe ist Pfarrer Klaus Eberhard am besten freitags von 15 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0221-381416 zu erreichen. Andere Termine sind nach Absprache ebenfalls möglich.

Alle aktuellen Informationen gibt es auch weiterhin in unseren Schaukästen und natürlich im Internet unter: www.kirche-raderthal.de.

Zero Waste Vortragsabend

Abgesagt: Zero Waste – Vortragsabend mit Olga Witt in der Philippus-Gemeinde

Die nachfolgende Veranstaltung muss leider wegen dem Corona-Virus verschoben werden. Der neue Termin wird frühzeitig bekannt gegeben.

 

[Am 27. März, ab 20h, geht es in der Philippus-Gemeinde um das Thema „Zero Waste“.

Zu uns spricht Olga Witt, eine der deutschen Pionierinnen auf diesem Gebiet und Betreiberin der Tante Olga Unverpackt-Läden in Köln. Zero Waste bezeichnet das Streben danach, so wenig Müll wie möglich zu hinterlassen. Olga Witt wird an diesem Abend auf Dinge aufmerksam machen, wie man mit einfachen Maßnahmen viel Müll im Haushalt und Alltag vermeiden kann.

Der Vortragsabend ist Teil des Zero Waste-Projekts der Philippus-Gemeinde. Die Gemeinde hat sich  unter Anleitung von Olga Witt und Martin Horstmann (Melanchton-Akademie) dazu aufgemacht, den Müll in der Gemeinde zu minimieren.

Der Vortragsabend ist kostenlos.]

Die Kapelle für`s Veedel – offene Tür und offene Herzen. Ein Gespräch mit Sr. Emmanuela

Offene Tür und offene Herzen für jeden.
Die Kapelle am Eröffnungsabend

Zum krönenden Abschluss unseres Weihnachtsmarktes vor dem Kloster der Benediktinerinnen an der Brühler Straße wurde eine neue Kapelle auf dem Klostergelände direkt neben dem Tor feierlich eingesegnet. Seither kann dort jeder eine Kerze aufstellen, Blumen niederlegen oder einfach zur Ruhe kommen. Außerdem hängt in der Kapelle ein Briefkasten bereit, in den Gebetsbitten an die Schwestern eingeworfen werden können.

 

 

Die Kapelle ist ein Geschenk der Schwestern an die Menschen im Veedel – wir haben der Priorin des Klosters, Sr. Dr. Emmanuela Kohlhaas, ein paar Fragen dazu gestellt:

 

 

Sr. Dr. Emmanuela Kohlhaas

Eine Kapelle ganz nah an der Straße, jederzeit und für jeden frei zugänglich – wie ist diese Idee entstanden?

 

Begonnen hat es mit unserem Tag der Begegnung am 3. Oktober 2018, für den wir das Motto „Die Tür steht offen – offener noch ist das Herz.“ gewählt hatten. An diesem Tag kamen mehr als 2000 Menschen zu uns, und wir waren von diesem Echo geradezu überwältigt und tief berührt.

Wen möchten Sie mit diesem Angebot erreichen?

Alle. Unabhängig davon, was sie glauben. Es ist einfach ein Angebot an alle Menschen, die ihrer Sorge oder Freude, ihrem Schmerz und ihrer Liebe einen sichtbaren Ausdruck verleihen wollen. Sie können dies durch das Anzünden einer Kerze, das Ablegen von Blumen oder das Schreiben eines Zettels mit einer Fürbitte in dieser Kapelle tun – oder einfach durch einen Moment der Stille an diesem Ort.

Der Besuch in der Kapelle ist auch ohne persönliche Kontaktaufnahme möglich – nimmt das die Scheu vor einem Kontakt mit dem Kloster?

Das mag sein. Es geht uns dabei aber gar nicht um den Kontakt zum Kloster, sondern einfach – ohne jeden weiteren Zweck – um diese Möglichkeit, dass was eine Jede und einen Jeden zuinnerst bewegt, an einem besonderen Ort einen Ausdruck geben zu können Weiterlesen