Nachbarschaftshilfe Einkaufen

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Wer braucht Hilfe im Alltag?

Die Philippus-Gemeinde arbeitet aktuell daran, weitere Hilfsangebote für z.B. Senioren in Raderberg, Raderthal und Höningen auf die Beine zu stellen – etwa als Nachbarschaftshilfe für dringend notwendige Einkäufe. Wer eine solche Unterstützung im Alltag benötigt, kann sich montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr unter folgender Nummer melden: 0221 29 29 51 90.

Wer stattdessen seine Mithilfe anbieten möchte, kann sich gerne ebenfalls unter dieser Nummer melden.

Seelsorge nötig?

Und für seelsorgerische Hilfe ist Pfarrer Klaus Eberhard am besten freitags von 15 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0221-381416 zu erreichen. Andere Termine sind nach Absprache ebenfalls möglich.

Alle aktuellen Informationen gibt es auch weiterhin in unseren Schaukästen und natürlich im Internet unter: www.kirche-raderthal.de.

Zero Waste Vortragsabend

Abgesagt: Zero Waste – Vortragsabend mit Olga Witt in der Philippus-Gemeinde

Die nachfolgende Veranstaltung muss leider wegen dem Corona-Virus verschoben werden. Der neue Termin wird frühzeitig bekannt gegeben.

 

[Am 27. März, ab 20h, geht es in der Philippus-Gemeinde um das Thema „Zero Waste“.

Zu uns spricht Olga Witt, eine der deutschen Pionierinnen auf diesem Gebiet und Betreiberin der Tante Olga Unverpackt-Läden in Köln. Zero Waste bezeichnet das Streben danach, so wenig Müll wie möglich zu hinterlassen. Olga Witt wird an diesem Abend auf Dinge aufmerksam machen, wie man mit einfachen Maßnahmen viel Müll im Haushalt und Alltag vermeiden kann.

Der Vortragsabend ist Teil des Zero Waste-Projekts der Philippus-Gemeinde. Die Gemeinde hat sich  unter Anleitung von Olga Witt und Martin Horstmann (Melanchton-Akademie) dazu aufgemacht, den Müll in der Gemeinde zu minimieren.

Der Vortragsabend ist kostenlos.]

Die Kapelle für`s Veedel – offene Tür und offene Herzen. Ein Gespräch mit Sr. Emmanuela

Offene Tür und offene Herzen für jeden.
Die Kapelle am Eröffnungsabend

Zum krönenden Abschluss unseres Weihnachtsmarktes vor dem Kloster der Benediktinerinnen an der Brühler Straße wurde eine neue Kapelle auf dem Klostergelände direkt neben dem Tor feierlich eingesegnet. Seither kann dort jeder eine Kerze aufstellen, Blumen niederlegen oder einfach zur Ruhe kommen. Außerdem hängt in der Kapelle ein Briefkasten bereit, in den Gebetsbitten an die Schwestern eingeworfen werden können.

 

 

Die Kapelle ist ein Geschenk der Schwestern an die Menschen im Veedel – wir haben der Priorin des Klosters, Sr. Dr. Emmanuela Kohlhaas, ein paar Fragen dazu gestellt:

 

 

Sr. Dr. Emmanuela Kohlhaas

Eine Kapelle ganz nah an der Straße, jederzeit und für jeden frei zugänglich – wie ist diese Idee entstanden?

 

Begonnen hat es mit unserem Tag der Begegnung am 3. Oktober 2018, für den wir das Motto „Die Tür steht offen – offener noch ist das Herz.“ gewählt hatten. An diesem Tag kamen mehr als 2000 Menschen zu uns, und wir waren von diesem Echo geradezu überwältigt und tief berührt.

Wen möchten Sie mit diesem Angebot erreichen?

Alle. Unabhängig davon, was sie glauben. Es ist einfach ein Angebot an alle Menschen, die ihrer Sorge oder Freude, ihrem Schmerz und ihrer Liebe einen sichtbaren Ausdruck verleihen wollen. Sie können dies durch das Anzünden einer Kerze, das Ablegen von Blumen oder das Schreiben eines Zettels mit einer Fürbitte in dieser Kapelle tun – oder einfach durch einen Moment der Stille an diesem Ort.

Der Besuch in der Kapelle ist auch ohne persönliche Kontaktaufnahme möglich – nimmt das die Scheu vor einem Kontakt mit dem Kloster?

Das mag sein. Es geht uns dabei aber gar nicht um den Kontakt zum Kloster, sondern einfach – ohne jeden weiteren Zweck – um diese Möglichkeit, dass was eine Jede und einen Jeden zuinnerst bewegt, an einem besonderen Ort einen Ausdruck geben zu können weiterlesen

Kaum zu Glauben – Gespräche im Kloster

Die Schwestern des Klosters in unserem Veedel laden ein zu Gesprächen über Themen des Glaubens:

Wir sind im Kloster, weil wir Gott suchen, nicht weil wir Gott schon gefunden hätten…

Gemeinsam, Schwestern und Gäste, wollen wir uns darüber austauschen, was wir suchen, wie wir fragen und zweifeln, auf was wir hoffen.

Egal, ob und was Sie glauben! Sie sind uns willkommen!

Wir beginnen jeweils mit einem Impuls zu einem Thema und wollen dann darüber ins Gespräch kommen.

 

Das Thema werden wir auf der Homepage des Klosters vorher ankündigen, und wir laden Sie ein, eigene Themenwünsche einzubringen.

Am Montag den 02. März um 19:30 soll es losgehen mit dem Thema

“Auf der Suche nach Gott”.

Den Impuls hält Sr. Emmanuela.

 

Interkulturelles Kunstprojekt in der Raderberger Straße

Leuchtende Farben und viel Spaß am kreativen Gestalten prägten das erste Treffen des interkulturellen Kunstprojektes im Haus für geflüchtete Familien in der Raderberger Straße am Mittwoch vormittag. Acht Frauen aus fünf Ländern malten unter fachkundiger Anleitung von Sabine Herbst und Tabea Herbst aus der KUNSTWERKSTATT KÖLN farbenfrohe Bilder mit Pastellkreide.

Das neue Projekt wurde ins Leben gerufen von unserer Arbeitsgemeinschaften Kunst und Integration gemeinsam mit der KUNSTWERKSTATT KÖLN und dem Sozialen Dienst der Stadt Köln, der das Haus in der Raderberger Straße betreut.

Spielerisch entstanden Blumenbilder, kleine Landschaften und abstrakte Farbspiele. Beim Gestalten und Schreiben des eigenen Namens und des Heimatlandes und anschließendem Ratequiz zu den Personen lernten sich alle mit viel Spaß schon ein wenig kennen.

Das Kunstprojekt findet zukünftig jeden Mittwoch Vormittag von 10 bis 12 Uhr in den schönen hellen Räumen im Erdgeschoss des Hauses Raderberger Straße 206 statt.

Nachbarn aus dem Veedel sind ebenfalls herzlich eingeladen, mal vorbeizuschauen und mit zu malen.