Planungen zur Parkstadt Süd werden fortgeführt

Die Pressestelle der Stadt Köln berichtet über das Treffen von Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit der Interessengemeinschaft Großmarkt, begleitet von Dr. Ulrich Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Köln, am Freitag, 14. September 2018, im Rathaus.

Der einstündige Austausch habe ein fundiertes Ergebnis hervorgebracht. So sollen die Händler, deren Unternehmen sich im südlich gelegenen Kernmarkt befinden, noch in diesem Jahr auf dem Wege einer Miet- und Pachtvertragsverlängerung Planungssicherheit bis 2023 erhalten. Auf dem nördlich gelegenen, sogenannten ehemaligen “Aurelis-Gelände”, will die Stadt hingegen die Planungen für die Parkstadt Süd weiterverfolgen. Die Verwaltung wird auf dieser Grundlage Einzelgespräche mit den betroffenen Händlern führen.

Die Interessengemeinschaft Großmarkt hat 36 Mitglieder und sieben Fördermitglieder und vertritt etwa ein Viertel der dortigen Unternehmerschaft.

Der Großmarkt in Raderberg liegt im Planungsgebiet der Parkstadt Süd, einem neuen Stadtviertel, das zwischen Luxemburger Straße und dem Rheinufer entsteht. Neben der Schaffung bezahlbarer Wohnungen und neuer Arbeitsplätze steht bei der Planung der Parkstadt Süd laut Angaben der Stadt auch die Entwicklung einer guten Infrastruktur, der Bau von Kindertagesstätten und Schulen im Blickfeld.

Meldung von Tobias Grote-Beverborg

Parkstadt Süd

Bild aus den Unterlagen des Ratsinformationssystems

Beim Straßenfest könnt Ihr an unserem Stand einen kurzen Blick in die Vergangenheit des Veedels werfen. Wie ein Teil des Veedels in Zukunft als “Parkstadt Süd” aussehen könnte, seht Ihr im Entwurf auf diesem Bild.

Alle Infos und detaillierte Pläne gibt es bei der Stadt: hier.

Die Villa Lenders und das Mannsfeld

Die Villa Lenders / Bild mit freundlicher Genehmigung des Rheinischen Vereines

Die Bauarbeiten auf der Bonner Straße gehen los. Das ist kaum zu übersehen. Unabhängig davon, was das für Anwohner und Bäume bedeutet, spaltet der Abriss der eigentlich denkmalgeschützten Villa Lenders die Gemüter.

Die Villa Lenders stand an der Ecke Bonner Straße/Schönhauser Straße. Erbaut wurde sie vom kölner Kaufmann Lenders als Teil einer Gutsanlage vor der Stadt in den 1850ern. Der Unternehmer Carl Friedrich Mann kaufte das „Lendersche Gut“ zu beiden Seiten der Bonner Straße einige Jahre später, um nördlich der Ortschaft Bayenthal eine gutbürgerliche Wohnsiedlung zu errichten. Seither heißt das Gebiet „Mannsfeld“.

Nach dem Krieg ging das Mannsfeld in Raderberg und Bayenthal auf. Heute erinnert eine Straße sowie der Name einer Haltestelle an den einstigen Stadtteil.

Übrigens war die Fassade des Doppelwohnhauses nicht zur Straße sondern zum Dom ausgerichtet. So wie alle Häuser, die damals entlang der heutigen Schönhauser Straße entstanden.

Damals, kurz vor seiner offiziellen Fertigstellung, konnte man ihn von dort noch sehen…