Kommt mit zur Führung durch die “Englische Siedlung” und den Fritz-Encke-Park

Es gibt viel zu erfahren über die denkmalgeschützte Siedlung Volkspark – die “Englische Siedlung” in Köln-Raderthal.

Endlich ist das Veedel wieder “op Jöck”: Die Kunsthistorikerin Angelika Lehndorff-Felsko führt uns am 04. Oktober ab 15:30 Uhr für ca. 2,5 Stunden durch Heidekaul, Fritz-Encke-Park und Englische Siedlung und berichtet Interessantes aus deren Geschichte.

 

In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde zunächst ein großer Park angelegt. Viele Elemente wie ein Reigenplatz oder ein Brunnentempel sind heute noch zu finden.

Nach dem zweiten Weltkrieg errichtete das britische Militär dort eine Wohnsiedlung für seine in Köln stationierten Soldaten und deren Familien. Architekten, die im Nationalsozialismus nicht arbeiten durften,
entwarfen eine Gartenstadt nach englischem Vorbild.

Die Plätze sind begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung unter info@raderbergundthal.de.

Die Kosten betragen 10 EUR für unsere Vereinsmitglieder. Nicht-Mitglieder zahlen 15 EUR.

Die aktuellen Corona-Vorschriften sind natürlich einzuhalten.

Buchpräsentation der Initiative “Radiomuseum ins Funkhaus”

Ein informativer Abend mit dem Netzwerk “Radiomuseum ins Funkhaus”! Prof. Dr. Schöndeling von der TH Köln stellte bei einer kleinen Führung das Buch vor, in dem die Entwürfe seiner Studenten für die neuen Nutzungsmöglichkeiten des aktuell leerstehenden denkmalgeschützten ehemaligen WERAG-Gebäudes in der Hitzeler Straße.

 

Wir freuen uns, jetzt unser Exemplar des Buches in Händen zu halten und sind besonders stolz, dass wir als Vereinsvorstand ein Vorwort beitragen durften.

Wir unterstützen die Initiative und drücken dem Veedel die Daumen, dass ein Medienmuseum mit Raum für die Menschen des Veedels entstehen kann, das die Geschichte des Gebäudes weiterleben lässt.

 

 

 

Der Blick ins Buch lohnt! Mit einer Spende ab 30 Euro kannst Du Dir Dein Exemplar sichern. Nebenbei unterstützt Du damit dieses große Projekt.  Bei Interesse melde Dich einfach per Mail an info@raderbergundthal.de.

 

Pressemeldung der Stadt zur Parkstadt Süd vom 27.03.2020

Nächster Schritt für die Parkstadt Süd

Rat beauftragt Gebäudeabriss auf ehemaligem Güterbahnhofsgelände Bonntor

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 26. März 2020 beschlossen, dass auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Bonntor in Köln-Raderberg (ehemaliges Aurelis-Gelände) einige in städtischem Besitz befindliche Aufbauten abgerissen werden. Der Verwaltung wurde beauftragt, eine entsprechende Ausschreibung zu veranlassen und den Abriss anschließend vornehmen zu lassen. Die Kosten dafür werden auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.

Das Areal grenzt unmittelbar an das städtische Großmarktgelände, gehört selbst aber nicht zum Großmarkt. Der Abriss der Gebäude wird erforderlich, um dort und auf weiteren Flächen zwischen Luxemburger Straße und dem Rheinufer das großflächige Projekt Parkstadt Süd realisieren zu können.

Nach dem Abriss der Gebäude sollen zwischen Vorgebirgstraße und Bonner Straße zunächst ein so genannter Pionierpfad und im Bereich der ehemaligen Gleisflächen ein Park angelegt werden. Gegebenenfalls finden diese Arbeiten auch parallel statt. In einem nächsten Verfahrensschritt wird der Park dann auf der Grundlage eines städtebaulichen Wettbewerbs gestaltet. Dadurch kann der Innere Grüngürtel in einer hohen gestalterischen und funktionalen Qualität weiter in Richtung Rhein verlängert werden.

Die Kapelle für`s Veedel – offene Tür und offene Herzen. Ein Gespräch mit Sr. Emmanuela

Offene Tür und offene Herzen für jeden.
Die Kapelle am Eröffnungsabend

Zum krönenden Abschluss unseres Weihnachtsmarktes vor dem Kloster der Benediktinerinnen an der Brühler Straße wurde eine neue Kapelle auf dem Klostergelände direkt neben dem Tor feierlich eingesegnet. Seither kann dort jeder eine Kerze aufstellen, Blumen niederlegen oder einfach zur Ruhe kommen. Außerdem hängt in der Kapelle ein Briefkasten bereit, in den Gebetsbitten an die Schwestern eingeworfen werden können.

 

 

Die Kapelle ist ein Geschenk der Schwestern an die Menschen im Veedel – wir haben der Priorin des Klosters, Sr. Dr. Emmanuela Kohlhaas, ein paar Fragen dazu gestellt:

 

 

Sr. Dr. Emmanuela Kohlhaas

Eine Kapelle ganz nah an der Straße, jederzeit und für jeden frei zugänglich – wie ist diese Idee entstanden?

 

Begonnen hat es mit unserem Tag der Begegnung am 3. Oktober 2018, für den wir das Motto „Die Tür steht offen – offener noch ist das Herz.“ gewählt hatten. An diesem Tag kamen mehr als 2000 Menschen zu uns, und wir waren von diesem Echo geradezu überwältigt und tief berührt.

Wen möchten Sie mit diesem Angebot erreichen?

Alle. Unabhängig davon, was sie glauben. Es ist einfach ein Angebot an alle Menschen, die ihrer Sorge oder Freude, ihrem Schmerz und ihrer Liebe einen sichtbaren Ausdruck verleihen wollen. Sie können dies durch das Anzünden einer Kerze, das Ablegen von Blumen oder das Schreiben eines Zettels mit einer Fürbitte in dieser Kapelle tun – oder einfach durch einen Moment der Stille an diesem Ort.

Der Besuch in der Kapelle ist auch ohne persönliche Kontaktaufnahme möglich – nimmt das die Scheu vor einem Kontakt mit dem Kloster?

Das mag sein. Es geht uns dabei aber gar nicht um den Kontakt zum Kloster, sondern einfach – ohne jeden weiteren Zweck – um diese Möglichkeit, dass was eine Jede und einen Jeden zuinnerst bewegt, an einem besonderen Ort einen Ausdruck geben zu können Weiterlesen

Dokumentation zum geplanten Radiomuseum in Raderthal

Das Funkhaus in Raderthal – Bild: Initiative Radio ins Funkhaus

Wie sind stolzes Mitglied der Initiative „Radiomuseum ins Funkhaus“. Bei der Planung des Museums geht es zügig voran. Dieses Projekt ist für unser Veedel von besonderer Bedeutung. Wir haben die Chance, nachhaltig und sinnvoll öffentlichen Raum im Veedel für uns alle nutzbar zu machen. Die Alternative wäre der Verkauf an einen privaten Investor, welcher mit hoher Wahrscheinlichkeit den repräsentativen Bau in begehrter Lage in Eigentumswohnungen umwandeln würde. Das gilt es, gemeinsam mit dem Netzwerk, zu verhindern.

Aktuell arbeiten Studenten der Technischen Hochschule Köln im Rahmen einer Semesterarbeit Konzepte für einen denkmalgerechten Umbau des Gebäudes zu einem Radiomuseum aus. Diese Arbeiten sollen im Rahmen einer Ausstellung am Freitag, dem 13. März 2020, 15 -17 Uhr, in der TH Köln, Reitweg 1 (Deutz), der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dieser Termin ist öffentlich, wir würden uns freuen, wenn möglichst viele den Weg nach Deutz finden würden.

Die Semesterarbeiten dienen als Anregung und eventuelle Grundlage für eine konkrete Planung zum Umbau des Gebäudes für Radiomuseums-Erfordernisse und die Einwerbung öffentlicher und privater Zuschüsse zu diesem Zweck.

Um die Planung nachhaltig voranzutreiben, planen wir zusammen mit dem Netzwerk die Veröffentlichung und Dokumentation der Semesterarbeiten in einem Buch (knapp 200 Seiten). Um die Gesamtkosten dieser Produktion decken zu können bitten wir um Spenden. Diese Spenden (ab 25,00 Euro) können ab sofort auf unser eingezahlt werden: Bürgerverein Raderberg und -Thal e.V., IBAN: DE53 3006 0601 0004 8185 52, Stichwort: Radiomuseum. Die Spender erhalten ein Exemplar des Buchs. Auf Wunsch stellen wir für Spenden über 50 Euro eine Spendenquittung aus.

Weitere Informationen zum Radiomuseum gibt es auch der Website des Netzwerks.