Einladung zur Ausstellungseröffnung

Liebe Raderberg- und -thaler,

in diesem Jahr feiert das Deutschlandradio sein 30-jähriges Bestehen.

Ende Januar, wird zunächst die Unterschutzstellung des Funkhauses am Raderberggürtel als Denkmal gefeiert und am Nachmittag des 29. Januar (17 Uhr) eine Ausstellung eröffnet, die sich der Baugeschichte des Hauses und der Biographie des Architekten Gerhard Weber widmet. Details finden Sie hier:

https://www.deutschlandradio.de/einladung-zur-ausstellungseroeffnung-funkhaus-denkmalschutz-100.html

Unsere Vereinsmitglieder sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen. Über den obenstehenden Link könnt Ihr Euch für die Veranstaltung anmelden. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Intendanten, Stefan Raue, wird Dr. Martin Bredenbeck vom Amt für Denkmalpflege im Rheinland eine kurze Einführung zur Ausstellung und zum Funkhaus geben.

Wir sind aktuell in Abstimmung mit Mitarbeitern des Deutschlandradios, um einen Besuchstermin für Vereinsmitglieder mit anschließender Führung durch das Funkhaus zu organisieren, da für einige der jetzige Termin relativ kurzfristig kommt. Infos dazu folgen.

Tanz mit! – neue Termine

Liebe Raderberg- und -thaler,

Tanz mit! geht in die nächste Runde.

Wir freuen uns, alle Tanzbegeisterten, ob alt oder jung, ob als Paar oder allein, zum Tanz
begrüßen zu dürfen! Lasst uns zu Musik von gestern und heute gemeinsam tanzen und von
professionellen Tanzlehrern Neues lernen. Tanzt einfach mit.

An folgenden Freitagen von 14:30 bis 15:45 Uhr eröffnen wir den Tanz im Gemeindesaal der
Evangelischen Philippus-Kirchengemeinde, Köln-Raderthal (Albert-Schweitzer-Straße 3–5, 50968
Köln):

19. Januar 2024
23. Februar 2024
15. März 2024
19. April 2024
17 Mai 2024
21. Juni 2024

Die Teilnahme ist kostenlos.

Helft, die Hofflohmärkte wieder nach Raderthal zu bringen!

Liebe RaderthalerInnen,
 
Judith vom Markusplatz hat uns gebeten, einen Aufruf zu unterstützen, damit Raderthal nach 2023 auch 2024 wieder bei den Hofflohmärkten dabei sein kann. Im letzten Jahr waren nicht so viele Höfe/Haushalte angemeldet, dass es sich aus Sicht des Veranstalters lohnen würde, Raderthal auch in diesem Jahr wieder aufzunehmen. Alles, was es braucht, um die Hofflohmärkte wieder nach Raderthal zu bringen, sind ca. 30 Höfe/Haushalte, die sich anmelden. Das sollte doch zu schaffen sein! Judith schreibt:
 
E<“s ist leider noch nicht sicher, ob Raderthal dieses Jahr in der Liste von Hofflohmaerkte.de aufgenommen wird. Bis auf den Markusplatz haben sich 2023 zu wenig Nachbarn angemeldet. Wir hatten ein tolles Ereignis trotz Regen wie aus Kübeln und der Verkauf lief super und nett! Um Raderthal mit aufzunehmen braucht es ca. 30 Anfragen.
 
Wer möglicherweise mitmachen möchte, sollte daher gerne eine Mail an info@hofflohmaerkte.de schreiben, damit die Veranstalter wissen, dass es genug Interessierte gibt.
 
Leitet die Nachricht bitte an alle RaderthalerInnen weiter.”
 
Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns natürlich, wenn wir durch Raderthal von Hof zu Hof bummeln können! Ganz im Vereinssinn… Das Veedel gemeinsam gestalten und Nachbarn verbinden!

Jeck im Veedel!

Liebe Raderberg und -thaler,

Karneval naht! Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder gemeinsam feiern können:

An Karnevalssamstag, 10. Februar ab 19:11 Uhr findet unsere traditionelle Mitsing-Party im Brauhaus am Kloster statt. Kommt vorbei, wenn Berg & Thal singt!
Der Eintritt kostet 7,99 EUR, Karten gibt es wie gewohnt unter karneval@raderbergundthal.de.

Und wenn Ihr diese und vermutlich auch weitere Gelegenheiten für ein paar neue Sünden nutzt, dann macht diese bei unserer feierlichen Sündenverbrennung ungeschehen. Am Veilchendienstag, 13. Februar ab 19:11 Uhr lösen sich mit Unterstützung von Pfr. Klaus Eberhard und Thomas Frings die Sünden auf dem Vorplatz des Klosters in Rauch auf. Danach feiern wir im Café Baumhaus weiter.
Einzige Voraussetzung: Notiert Eure Sünden auf den Flyern, die demnächst im Veedel verteilt werden, und hängt sie an eine der Pinnwände im Brauhaus am Kloster oder im Café Baumhaus. 

Stolpersteine für Ella und Josef Mangold

Stolpersteine am Faßbenderkaul

Nachdem 2022 Stolpersteine für Familie Kreuer am Markusplatz verlegt wurden, kam Künstler Gunter Demnig nun auch zum Faßbenderkaul. Hier wurden nun Steine verlegt für Josef Mangold und seine jüdische Frau Ella Mangold, geb. Nussbaum.

Josef Mangold, Selbstportrait

Josef Mangold studierte an den Kunstgewerbeschulen in Köln und Berlin und war Mitglied der Rheinischen Sezession, deren Ausstellungen in der Zeit des Nationalsozialismus verboten waren. Er wurde von den Nazis drangsaliert und starb 1938 in einem kölner Krankenhaus. Einige seiner Werke könnt Ihr auf www.artnet.de sehen.

Hier Erinnerungen von Frau Kertz, die das Ehepaar Mangold als Kind gut kannte:

Meine Eltern waren mit Ella und Josef Mangold eng befreundet. Ich erinnere mich an unsere gemeinsame Karnevalsfeier mit einer Polonaise durchs ganze Haus.

Wir Kinder (mein Bruder Ekkehard und ich) durften im Schlafanzug mitfeiern und mussten dann ins Bett.

Josef Mangold war Maler, und wir durften ihm öfter beim Arbeiten (im Faßbenderkaul und bei uns in Bayenthal) zusehen. Zum Beispiel beim Potrait meiner Mutter.

Portrait der Mutter von Frau Kertz

Da meine Eltern als Erste in der Straße ein Auto besaßen, nahmen sie Josef Mangold einmal mit bis nach Österreich. Dort  arbeitete er.  Anschließend nahmen sie ihn auch wieder mit nach Köln.

Die Mangolds ließen sich nie bewusst ihre Schwierigkeiten durch die NS Zeit anmerken.

1937 verstarb Josef Mangold. 

Bei unserem letzten Treffen mit Ella Mangold in unserem Haus, wirkte sie verunsichert und ängstlich. Ihre Handtasche hielt sie vor ihrer Brust um den Judenstern zu verdecken. Sie teilte meinen Eltern mit, dass sie bereits ihren Termin zur Deportation erhalten hat. Ella Mangold verabschiedete sich mit der Bitte, auf das Selbstbildnis ihres verstorbenen Mannes acht zu geben, bis sie wieder zurück ist.

Wir wuchsen sehr behütet auf. Politische Themen wurden nie im Beisein von uns Kindern besprochen. Bis nach dem Krieg hing das Bild in der Diele unseres Hauses. Als uns klar wurde, dass Ella nicht zurück kommen würde, brachte mein Vater das Selbstbildnis von Josef Mangold ins Wallraf-Richartz-Museum. Derzeit befindet sich das Bild im Archiv vom Museum Ludwig.

Erst durch Recherchen habe ich vor kurzem erfahren, dass Ella Mangold / Geb.Nussbaum 1941 nach Lodz / Litzmannstadt deportiert wurde. Ermordet wurde sie dann in Chelmno / Kulmhof im Mai 1942.

Durch die Verlegung der Stolpersteine bleiben sie für unsere Familie in Erinnerung.