Kleine Kölner Kolumne – Ebertplatz

Unser Nachbar Thomas Frings veröffentlicht regelmäßig die KKK – die “Kleine Kölner Kolumne”. In dieser wöchentlichen Kolumne geht es stets um einen positiven Gedanken oder eine gute Begegnung. Heute geht es um den Ebertplatz.

Kleine Kölner Kolumne vom 23. August 2018

Ich kenne keinen Kölner, der seine Stadt als eine besonders schöne bezeichnen würde. Dennoch können alle viele Schönheiten aufzählen die die Stadt auszeichnen, vorab natürlich den Dom. Es folgt ein Reigen romanischer Kirchen, aber auch ausgezeichneter Gotteshäuser aus der Zeit des Wiederaufbaues. Museen für alte/neue Kunst und viele andere Richtungen, wie Schokolade, Fußball und Senf (alle liegen nah beieinander). Mancher nennt vielleicht auch noch Brunnen, wie den der Heinzelmännchen, den Karnevalsbrunnen oder den ganz kleinen Taubenbrunnen von Mataré im Schatten der Domtürme.

Einen der besten, weil er nicht nur Brunnen, sondern ein wahrhaftiges Wasserspiel ist, gibt es seit einigen Wochen wieder zu sehen, zu genießen, zu bespielen und zwar auf dem Ebertplatz. Auf einem schwierigen Terrain in der Stadt wurde ein bewegliches Kunstwerk – das ist ein Brunnen in seiner besten Ausführung – reaktiviert. Es lohnt den Weg dahin.

Die bekannten Probleme des Ebertplatzes werden allein dadurch nicht gelöst, denn bei Nacht oder im Winter gibt es keine Wasserspiele. Aber egal was konkret aufgezählt wird, alle Orte dieser Stadt werden zusammengehalten von einem Geist, der sich am besten ausdrückt im Begriff der ´kölschen Seele´ die so gerne Lieder über ihre Stadt singt und mit ihren Melodien alles und jeden verbindet. “Köln nahm mich auf, … Wäre das Herz nicht schon gebunden gewesen, hier hätte es in Liebe entbrennen können.” Francesco Petrarca im Hochsommer des Jahres 1333

Uli

Mit voller Begeisterung Raderberger!