Kleine Kölner Kolumne – Straßenfest in Raderberg

In Raderberg leben sehr interessante Menschen. Einer von Ihnen ist Thomas Frings. Seit Oktober 2017 lebt er bei den Benediktinerinnen in Köln-Raderberg, direkt in unserer Nachbarschaft. Thomas Frings war maßgeblich an unserer “Raderberger  Sündenverbrennung” beteiligt.

Thomas Frings, Autor von "Aus Amen„Aus, Amen, Ende? So kann ich nicht mehr Pfarrer sein“, Bild: Thomas Frings
Thomas Frings, Autor der “Kleinen Kölner Kolumne” Bild: Thomas Frings

Thomas ist Gast-Kommentator beim Kölner-Stadt-Anzeiger und schreibt in seiner Kolumne “Frei von Frings” regelmäßig über große und kleine Sinnfragen. Zusätzlich veröffentlich er auf Facebook die KKK – die “Kleine Kölner Kolumne”. In dieser wöchentlichen Kolumne geht es stets um einen positiven Gedanken oder eine gute Begegnung.

Wir sind Thomas Frings sehr dankbar, dass er uns erlaubt, auf dieser Website seine KKK veröffentlichen zu dürfen. Den Auftakt macht gleich ein für uns besonderes Ereignis: Thomas hat sich in der aktuellen Ausgabe seiner Kolumne mit unserem Straßenfest befasst:

KKK – Kleine Kölner Kolumne zum Straßenfest

Hier im Stadtteil Raderberg hat sich vor fast zwei Jahren ein Verein gegründet der sein Anliegen im Namen trägt: https://raderbergundthal.de . Die Organisatoren dieses Vereins hatten für das erste Wochenende im Juli ein Straßenfest geplant.

Was gibt es da nicht alles zu tun: Bühnen, Stände, Buden, Anwohner, Parkplätze für die Tage sperren, Genehmigungen, Anträge, Absprachen, Abläufe, Musik, Essen, Trinken, Lautsprecher, usw. usw.. Und zwischen all diesen Punkten kamen die Organisatoren dann auf die evangelische und katholische Kirche zu und fragten, ob nicht am Sonntagmittag um 12.00 Uhr ein oekumenischer Gottesdienst auf der Bühne gefeiert werden könnte. Vor Jahr und Tag war es noch so, dass meist die Pfarrgemeinden die Feste organisierten, Tische und Bänke schleppten, Getränkebons verkauften und Tombolapreise einsammelten. Für all das braucht man jedoch letztlich keine Pfarrgemeinde, sondern dafür braucht es Menschen, die das zu ihrer Sache machen.

Ist es nicht großartig, wenn dann ein ´weltlicher´ Verein auf die Kirchen zukommt und sie bittet das zu machen, was sie originär machen: Gottesdienste feiern. Über zweihundert Menschen haben sich dafür vor der Bühne versammelt. In nicht wenigen Kirchen kommt man nur noch an Hochfesten auf solche Zahlen. Vielleicht sollten wir öfter raus gehen aus unseren Räumen – und – toll, wenn wir dazu sogar eingeladen werden!

Autor: Thomas Frings

 

Uli

Mit voller Begeisterung Raderberger!