Kleine Kölner Kolumne – Nachtrag zum Straßenfest

Unser Nachbar Thomas Frings veröffentlicht regelmäßig die KKK – die “Kleine Kölner Kolumne”. In dieser wöchentlichen Kolumne geht es stets um einen positiven Gedanken oder eine gute Begegnung. Heute gibt es einen Nachtrag zu unserem Straßenfest

Kleine Kölner Kolumne vom 26. Juli 2018

Zum Stadtteilfest in Raderberg gibt es noch einen Nachtrag. Am Sonntagnachmittag trat eine Gruppe auf der Bühne auf, die … wie soll ich sagen? … die ist was Besonderes und für mich einfach typisch Kölsch! Da haben sich Menschen zusammengeschlossen in einen Verein, die selber oder deren Kinder/Angehörige nicht gut hören oder gar nicht hören. Wenn in Köln Menschen sich in einen Verein zusammentun, dann besteht da schon eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass daraus ein Karnevalsverein wird. So auch in diesem Fall. Und wie nennt sich so ein Verein mit ´Schwerhörigen´ in Köln? Jecke Öhrcher. Im Umfeld der politisch korrekten Sprache wird man für diesen Namen wahrscheinlich Kopfschütteln oder Naserümpfen ernten. Im Umfeld des Karnevals und in Köln finde ich diese Namenswahl  einfach nur gut! Der Auftritt der Gruppe auf der Bühne hat zumindest bei mir mitten im heißen Hochsommer totale Karnevalsgefühle hervorgerufen. Groß und Klein, auf der Bühne und davor, sangen und bewegten sich mit Gebärdensprache. Wenn auch von der Stirne der Schweiß rann wegen der hohen Temperaturen, das Tränchen aus dem Auge kullerte aus ganz anderen Gründen, denn et kölsche Hätz hat eine direkte Leitung zu den Tränendrüsen.

Uli

Mit voller Begeisterung Raderberger!