Stimmt für “unsere” Steffi ab!

Liebe Raderberg- und -thaler,

Steffi ist nominiert für den karnevalistischen Ehrenamtspreis “Jeck met Hätz” der Kölnischen Rundschau!

Sie hat ihn verdient, finden wir. Wer das auch findet, kann hier für sie abstimmen. Wir drücken ihr die Daumen!

Hier ist, was die Rundschau schreibt:

“Ein „Mittelpunktsmensch“ ist Steffi Schroeder nicht. Die berufstätige Mutter organisiert ganzjährig im Hintergrund, damit die Jecken in Raderberg in echt kölscher Manier feiern können. Ihre Idee einer Karnevalsparty für die ganze Familie entpuppte sich bei der Premiere im vergangenen Jahr als ganz großer Erfolg. Etwas Vergleichbares gibt es im Veedel nicht. Als Gründungsmitglied des Bürgervereins „Raderberg und – thal e. V.“ will sie kölsches Brauchtum pflegen und die Generationen zusammenbringen. Auch Teenager sollen einen Ort haben, an dem sie Karneval feiern können – fernab der Zülpicher Straße.

Rund 200 Jecke kamen in diesem Jahr zu der Party im Pfarrsaal von St. Mariä Empfängnis. „Zwischen den Teenies, die vor der Bühne gefeiert haben, standen auch 80-Jährige“, freut sich Schroeder. Sie schaffte es, hochkarätige Bands anzulocken: King Loui war bereits bei der Premiere dabei, in diesem Jahr trat zudem Mätropolis auf. „Der Manager von King Loui hat mir gesagt, dass die Party für die Jungs ein totales Highlight ist.“ Sängerin Linda Teodosiu kam sogar von der Bühne runter, um mit der Menge zu feiern. Was die großen Säle können, kann Raderberg dank Steffi Schroeder auch – wenn nicht sogar besser.”

Eindrücke von der diesjährigen Party gibt es hier.

Tegelwippen – macht mit!

Liebe Raderberg- und -thaler,

habt Ihr schon einmal vom “Tegelwippen” gehört? Christian Wirtz hat die Idee aus den Niederlanden ins Veedel gebracht.

Kurz gesagt geht es um Flächenentsiegelung – Tegel sind Platten, und wer sie wippt, ersetzt sie durch Grünflächen – kleine oder große.

Im Jahr 2020 wurde die Initiative ins Leben gerufen – 2024 nahmen schon 199 niederländische Kommunen teil und traten im Wettbewerb gegeneinander an; der Sieg geht an die Kommune, die am meisten Tegel pro 1.000 Einwohner wippt. Seit Beginn der Aktion wurden lt. der Initiative stad+groen fast 14,5 Mio. Platten “gewippt”.

Habt Ihr Lust, unser Veedel ein wenig grüner zu machen? 

Wer hat ein paar Tegel auf seinem Grundstück oder in seinem Schrebergarten, die gewippt werden könnten? Meldet Euch bei Christian per Mail an tegelwippen@raderbergundthal.de.

Immerhin könnte so in Eurem Vorgarten der Grundstein für die Aktion in Deutschland gewippt werden!

Wir sind gespannt, was sich verändert.

 

Weihnachtspakete fürs Veedel – bitte unterstützt!

Liebe Raderberg- und -thaler,

in den letzten Jahren haben wir mit Eurer Hilfe unglaubliche Mengen an Kartons mit Geschenken für die Kunden der Lebensmittelausgaben der Benediktinerinnen und der Philippus-Gemeinde übergeben können.

 

 

Auch dieses Jahr hoffen wir, wieder vielen bedürftigen Menschen zu Weihnachten eine Freude machen zu können. Jeder von uns kann dazu beitragen, dass auch in den bedürftigen Familien am Weihnachtsabend ein gut gedeckter Tisch vorhanden ist.

Bitte unterstützt die Aktion und packt einen Geschenkkarton. 

Und so einfach funktioniert es:

Stellt eine Auswahl geeigneter Lebensmittel* (haltbar, bruchsicher verpackt) zusammen und packt diese in einen weihnachtlich dekorierten Karton.

Gebt ihn bei folgenden Gelegenheiten ab:

  • 27. November von 16 bis 18 Uhr bei Melanie Breuer, Brühler Str. 88
  • 28. November von 14 bis 16 Uhr bei Melanie Breuer, Brühler Str. 88
  • 30. November von 17 bis 20 Uhr bei Melanie Breuer, Brühler Str. 88
  • 13. Dezember von 12 bis 14 Uhr bei Jasmin Kundan, Raderberger Str. 190
  • 14. Dezember im Rahmen des Weihnachtsmarktes von 12 bis 19 Uhr – einfach am Kuchenbuffet

Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Optimal eignet sich eine bunte Mischung folgender Lebensmittel: Obst- und Gemüsekonserven – Dauerwurstwaren – Nudeln, Reis – Kaffee, Tee, Saft – Haferflocken oder Müsli – Konfitüre, Chutney, Honig oder anderer Brotaufstrich – Süßwaren, Gebäck – Gewürze, Essig und Öl – Tüten (Saucen, Pudding, Dessert, Kloß- oder Kuchenteig).

Bitte verwendet ausschließlich haltbare, bruchsicher verpackte Lebensmittel und verzichtet auf Alkohol.

Liebevolle Ergänzungen z. B. in Form eines Pflegeartikels, eines lieben Wunsches oder eines Gutscheines… sind natürlich herzlich willkommen!

Stolpersteine für Ella und Josef Mangold

Stolpersteine am Faßbenderkaul

Nachdem 2022 Stolpersteine für Familie Kreuer am Markusplatz verlegt wurden, kam Künstler Gunter Demnig nun auch zum Faßbenderkaul. Hier wurden nun Steine verlegt für Josef Mangold und seine jüdische Frau Ella Mangold, geb. Nussbaum.

Josef Mangold, Selbstportrait

Josef Mangold studierte an den Kunstgewerbeschulen in Köln und Berlin und war Mitglied der Rheinischen Sezession, deren Ausstellungen in der Zeit des Nationalsozialismus verboten waren. Er wurde von den Nazis drangsaliert und starb 1938 in einem kölner Krankenhaus. Einige seiner Werke könnt Ihr auf www.artnet.de sehen.

Hier Erinnerungen von Frau Kertz, die das Ehepaar Mangold als Kind gut kannte:

Meine Eltern waren mit Ella und Josef Mangold eng befreundet. Ich erinnere mich an unsere gemeinsame Karnevalsfeier mit einer Polonaise durchs ganze Haus.

Wir Kinder (mein Bruder Ekkehard und ich) durften im Schlafanzug mitfeiern und mussten dann ins Bett.

Josef Mangold war Maler, und wir durften ihm öfter beim Arbeiten (im Faßbenderkaul und bei uns in Bayenthal) zusehen. Zum Beispiel beim Potrait meiner Mutter.

Portrait der Mutter von Frau Kertz

Da meine Eltern als Erste in der Straße ein Auto besaßen, nahmen sie Josef Mangold einmal mit bis nach Österreich. Dort  arbeitete er.  Anschließend nahmen sie ihn auch wieder mit nach Köln.

Die Mangolds ließen sich nie bewusst ihre Schwierigkeiten durch die NS Zeit anmerken.

1937 verstarb Josef Mangold. 

Bei unserem letzten Treffen mit Ella Mangold in unserem Haus, wirkte sie verunsichert und ängstlich. Ihre Handtasche hielt sie vor ihrer Brust um den Judenstern zu verdecken. Sie teilte meinen Eltern mit, dass sie bereits ihren Termin zur Deportation erhalten hat. Ella Mangold verabschiedete sich mit der Bitte, auf das Selbstbildnis ihres verstorbenen Mannes acht zu geben, bis sie wieder zurück ist.

Wir wuchsen sehr behütet auf. Politische Themen wurden nie im Beisein von uns Kindern besprochen. Bis nach dem Krieg hing das Bild in der Diele unseres Hauses. Als uns klar wurde, dass Ella nicht zurück kommen würde, brachte mein Vater das Selbstbildnis von Josef Mangold ins Wallraf-Richartz-Museum. Derzeit befindet sich das Bild im Archiv vom Museum Ludwig.

Erst durch Recherchen habe ich vor kurzem erfahren, dass Ella Mangold / Geb.Nussbaum 1941 nach Lodz / Litzmannstadt deportiert wurde. Ermordet wurde sie dann in Chelmno / Kulmhof im Mai 1942.

Durch die Verlegung der Stolpersteine bleiben sie für unsere Familie in Erinnerung.

 

 

 

 

 

neue Stolpersteine im Veedel

An der Ecke Am Heidekaul/Faßbenderkaul wurden neue Stolpersteine verlegt für Josef Mangold und seine jüdische Frau Ella Mangold, geb. Nussbaum.

Josef Mangold studierte an den Kunstgewerbeschulen in Köln und Berlin und war Mitglied der Rheinischen Sezession, deren Ausstellungen in der Zeit des Nationalsozialismus verboten waren. Er wurde von den Nazis drangsaliert und starb 1938 in einem kölner Krankenhaus. Einige seiner Werke könnt Ihr auf www.artnet.de sehen.

Das Selbstportrait ist im Museum Ludwig zu sehen.

Seine Frau Ella Mangold wurde 1941 deportiert und im Mai 1942 im Vernichtungslager Kulmhof ermordet.

Mit den Stolpersteinen wird das Andenken von Menschen gewahrt, die unter dem Nationalsozialismus gelitten haben.